Tätigkeitsbereiche6

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte liegen im zivilrechtlichen und strafrechtlichen Bereich.

Das allgemeine Zivilrecht ist, als Teil des Privatrechtes, zu unterscheiden vom öffentlichen Recht, einschließlich dem Strafrecht.

Im Zivilrecht geht es um Rechtsbeziehungen zwischen Privatleuten, sei es natürliche oder juristische Personen.

Die wichtigsten gesetzlichen Regelungen hierzu finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Dort sind die gesetzlichen Grundlagen, z. B. für vertragliche Rechtsverhältnisse, gesetzliche Schuldverhältnisse aber vor allem auch das sogenannte Familienrecht und das Erbrecht niedergeschrieben.

 

Familienrecht

Im Familienrecht sind alle Rechtsbeziehungen geregelt, welche sich aufgrund Familie, Verwandtschaft, Eheschließung oder Lebenspartnerschaft ergeben können.

Dabei geht es insbesondere um folgende Themenbereiche:

  • Verlöbnis
  • Eheschließung
  • Scheidung
  • Unterhalt (Getrenntlebenden- und Nachehelichenunterhalt)
  • Ehewohnung
  • Hausrat
  • Güterrecht (Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung,Gütergemeinschaft)
  • Versorgungsausgleich
  • Verwandtschaft
  • Abstammungsrecht
  • Kindesunterhalt
  • Elternunterhalt
  • Namensrecht
  • Elterliche Sorge
  • Umgangsrecht
  • Adoption
  • Vormundschaft
  • Betreuung
  • Pflegschaft

Die jeweiligen verfahrensrechtlichen Bestimmungen, also Regelungen, wie entsprechende Gerichtsverfahren abzuwickeln sind, finden sich insbesondere im Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG).

 

ERBRECHT

Das Erbrecht befasst sich mit allen rechtlichen Fragestellungen und Folgen im Zusammenhang mit dem Tod einer natürlichen Person.

Dabei geht es zum einen um Fragen der vorsorgenden Gestaltung (Testament, Erbvertrag) sowie um Fragen der rechtlichen Gegebenheiten nach dem Tod.

Im Einzelnen behandeln die gesetzlichen Regelungen zum Erbrecht insbesondere die Themen

  • Errichtung und Bedeutung letztwilliger Verfügungen
  • Testament
  • Ehegattentestament (gemeinschaftliches Testament, Berliner Testament)
  • Erbvertrag
  • Öffentliches (notarielles) Testament
  • Beseitigung letztwilliger Verfügungen
  • Anfechtung
  • Widerruf
  • Erb-/Pflichtteilsunwürdigkeit
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch letztwillige Verfügungen
  • Erbeinsetzung
  • Vermächtnis
  • Auflage
  • Vor- und Nacherbschaft
  • Testamentsvollstreckung
  • gesetzliche Ansprüche
  • Pflichtteilsansprüche
  • Pflichtteilsergänzungsansprüche

Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang noch die zusätzliche Qualifikation, welche Rechtsanwalt Jürgen John erworben hat als Zertifizierter Testamentsvollstrecker.

Die Zertifizierung erfolgte und erfolgt weiterhin (alle 3 Jahre neu bei entsprechender laufender Fortbildungsverpflichtung) durch die AGT (= Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e. V.) 

Dem erbrechtlichen Gestaltungsinstrument der Testamentsvollstreckung kommt erhebliche Bedeutung zu.

Gerade wenn es um die Umsetzung bzw. Sicherstellung von erbrechtlichen Anordnungen in Testamenten geht, erweist sich häufig die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers nicht nur als sinnvoll, sondern geradezu zwingend notwendig.

Ebenso sinnvoll aber ist es dann, entsprechend qualifizierte Personen mit einer Testamentsvollstreckung zu betrauen.

Genau diese besondere Qualifikation aber schafft die Ausbildung zum zertifizierten Testamentsvollstrecker.

 

Zivilrechtlichen Angelegenheiten

Aber; wie eingangs bereits erwähnt, stehen wir darüber hinaus in allen sonstigen zivilrechtlichen Angelegenheiten gerne zu Ihrer Verfügung.

Nur beispielhaft sei in diesem Zusammenhang verwiesen auf Fragen des Mietrechts, des Wohnungseigentumsrechts, des Kaufrechts, des Arbeitsrechts bzw. allgemein schadensersatzrechtliche Fragen, wie beispielsweise im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.